Ukraine, Moldavien, Rumänien
Da wir Dukovany schon besucht haben, haben wir kurzerhand beschlossen, gleich das non plus ultra aller Atomkraftwerke, nämlich Tschernobyl, zu besuchen. Ohne lang zu überlegen beschlossen Roland und ich, einfach mit unserem Pajero Richtung Ukraine, Kiev zu fahren. Die anstrengende Fahrt über Ungarn in die Hauptstadt der Ukraine dauert ca. 24 Stunden und ist bis zur ukrainischen Grenze auch kein Problem, jedoch ab der Grenze ist ein Geländewagen von großem Vorteil, denn die Strassen sind äußerst schlecht! Nach einer kurzen Stadtbesichtigung machten wir uns auch gleich auf nach Tschernobyl. Wir hatten zwar gehört, dass man das AKW nicht so leicht besuchen kann, ohne vorher eine Vielzahl an Papierkram abzuarbeiten, wir wollten es aber einfach mal wissen. An der 30km Sicherheitszone angekommen, war es aber auch schon vorbei, denn seit kurzem sind die Sicherheitsvorkehrungen so massiv, dass auch kein Bestechungsversuch mehr half. Auch eine Anreise über See mit einem Fischerboot wollten wir versuchen, jedoch wurde uns dringend von dieser Aktion abgeraten, denn spätestens an der 2ten Sicherheitszone würde auf uns geschossen werden! Naja, nach dieser Aussage ließen wir es dann doch bleiben und sind weiter Richtung Odessa, der größten Hafenstadt der Ukraine, gefahren! Aber eines haben wir trotzdem festgestellt: Außerhalb der Sicherheitszone zeigte unser mitgenommener Geigerzähler weniger Strahlung an als bei uns im Waldviertel!
Nach einer kurzen Stadtbesichtigung wollten wir nach Moldawien reisen, jedoch entpuppte sich dies als Problemfall, denn nach ein paar Stunden Anstehen wurde uns die Einreise verweigert, da dies nicht mehr Moldawien war sondern die abtrünnige Republik Transnistrien, welche ohne Visa nicht bereist werden kann! So mussten wir einen großen Umweg machen, um endlich in die Hautstadt Moldawiens, Cisnau, zu gelangen! Hier gibt es relativ wenig zu sehen und somit sind wir am nächsten Tag über Rumänien wieder nach Hause gefahren! Es war eine kurze und anstrengende Reise, denn wir fuhren insgesamt mehr als 4200 Kilometer, trotzdem haben wir viel über die Lebensweise dieser Länder erfahren und können nur bestätigen, dass Europa zusammenwächst und wir bald alle dasselbe Niveau erreicht haben werden!
Photos
Einreise in die Ukraine | Almabtrieb auf ukrainischen Straßen | Viele Unfälle auf den Strassen |
in der Früh, nach 24 Stunden Fahrt, erreichen wir die Hauptstadt Kiev | die alten Kommunisten | das Weltkriegsdenkmal wacht über die Stadt |
an jeder Sehenswürdigkeit gibt es jede Menge Hochzeiten |
Skyline von Kiev | irgendwo in Kiev | Auftritt der kommunistischen Partei |
Hauptplatz von Kiev bei Nacht | Kiev bei Nacht | die kyrillische Schrift macht das Navigieren nicht gerade leicht! |
Auf den Weg nach Tschernobyl, unweit von Kiev | Viele Pferdefuhrwerke auf den Strassen unterwegs | An der 30km Sicherheitszone vor Tschernobyl - wir durften nicht hinein! |
auf jeden Fall ist keine Radioaktivität feststellbar! | der zweite Posten wo wir es versucht haben! |
Begräbnis in der Ukraine | auf dem Weg Richtung Odessa |
Kriegsdenkmal in Odessa | Hafen von Odessa |
wieder jede Menge Hochzeiten in den Städten | Odessa | Odessa |
auf dem Weg nach Moldavien oder Transnistrien | nach 7 Stunden Grenzaufenthalt haben wir es geschafft, Moldavien! |
Moldavien | Moldavien |
immer und immerwieder das mühsame Fragen nach dem richtigen Weg | irgendwo in Moldavien |
Grenzübertritt nach Rumänien |
wieder das mühsame Fragen wo es weiter geht! |

